Nachbarklage gegen Zahnarztpraxis im allgemeinen Wohngebiet: VGH München stärkt Planungssicherheit und begrenzt Nachbarrechte

Zum rechtlichen Hintergrund der Nachbarklage: Nachbarschutz zwischen Gebietsbewahrung und Rücksichtnahme
Verletzung der Stellplatzpflicht begründet keine Abwehrrechte des Nachbarn – Rücksichtnahmegebot konkretisiert

Stellplatzpflicht und Rücksichtnahme im öffentlichen Baurecht
Nachbarschützende Norm nicht verletzt – Klage gegen Baugenehmigung bleibt erfolglos

Zum rechtlichen Rahmen: Wann erlaubt eine nachbarschützende Norm ein Vorgehen des Nachbarn gegen Bauvorhaben?
Anforderungen an eine Brandwand für Doppelhaushälfte als eigenes Gebäude präzisiert

Bei Doppelhaushälften kann die baurechtliche Einordung ausschlaggebend für die Pflicht zur Errichtung einer Brandwand sein.
Baumschutzverordnung schlägt Bauwunsch – der VGH München stärkt die Rechte von Verbänden

Konfliktlinie zwischen Baurecht, Naturschutz durch eine Baumschutzverordnung und dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz
Großprojekt verletzt Gebot der Rücksichtnahme im Baurecht nicht – die Nachbarin scheitert mit Einwänden

Ein Bauvorhaben verletzt das Gebot der Rücksichtnahme, wenn es gegen konkrete Nachbarrechte verstößt – Größe alleine genügt dafür nicht.
OVG Magdeburg: Die Nutzung eines Campingplatzes bleibt untersagt.

Ein Campingplatz benötigt als bauliche Gesamtanlage eine Baugenehmigung – Genehmigungen für einzelne Gebäude auf dem Platz genügen nicht.
Nachbarwiderspruch gegen den Neubau geplanter Mehrfamilienhäuser scheitert vor dem VG Schleswig – es war keine Verletzung subjektiver Rechte erkennbar.

Ein Nachbarwiderspruch gegen eine Baugenehmigung hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn eigene Rechte der Nachbarn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit verletzt sind.
VG Gelsenkirchen: Bei direkter Anbindung an Bundesstraßen hat die Straßensicherheit Vorrang vor zusätzlicher Wohnnutzung im Außenbereich.

Eine Baugenehmigung für die Umnutzung eines Gebäudes im Außenbereich wurde zu Recht versagt, weil bei direkter Anbindung an Bundesstraßen der Verkehrsfluss auf einer angrenzenden Bundesfernstraße beeinträchtigt werden könnte.
Außengastronomie gestoppt: VG Regensburg erklärt Freisitz-Erlaubnis für unzulässig

Die Außengastronomie sorgt immer wieder für Streit zwischen Betreibern und Anwohnern. Mit einem aktuellen Urteil hat das Verwaltungsgericht Regensburg die Nutzung eines Freisitzes gestoppt – wegen fehlender Bestimmtheit und unzureichendem Lärmschutz.