{"id":28413,"date":"2025-10-07T14:53:32","date_gmt":"2025-10-07T12:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/avantcore.de\/?p=28413"},"modified":"2025-10-13T15:29:21","modified_gmt":"2025-10-13T13:29:21","slug":"werbung-mit-kostenlos-irrefuehrend-bgh-legt-eugh-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/avantcore.de\/en\/werbung-mit-kostenlos-irrefuehrend-bgh-legt-eugh-vor\/","title":{"rendered":"Ist &#8220;Werbung mit kostenlos&#8221; bei Bezahlung mit Daten irref\u00fchrend? Die Vorlageentscheidung des BGH an den EuGH soll eine eindeutige Kl\u00e4rung herbeif\u00fchren."},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist unionsrechtlich bisher ungekl\u00e4rt, ob der Begriff \u201eKosten\u201c auch die Preisgabe von Daten umfasst und ob Werbung mit\u00a0 kostenlos f\u00fcr eine Leistung zul\u00e4ssig ist, wenn Nutzer mit Daten bezahlen.<\/strong><\/p>\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n<p>Die Frage, ob ein digitaler Dienst zul\u00e4ssigerweise Werbung mit <strong>kostenlos<\/strong> betreiben darf, obwohl Nutzer ihre <strong>personenbezogenen Daten<\/strong> preisgeben und einer <strong>kommerziellen Nutzung<\/strong> zustimmen m\u00fcssen, besch\u00e4ftigt nun den <strong>Europ\u00e4ischen Gerichtshof (EuGH)<\/strong>.<\/p>\r\n<p>With <a href=\"https:\/\/juris.bundesgerichtshof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=143102&amp;pos=0&amp;anz=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Beschluss vom 25. September 2025 (Az. I ZR 11\/20)<\/strong> <\/a>hat der <strong>Bundesgerichtshof (BGH)<\/strong> entschieden, ein Verfahren im Streit zwischen einem <strong>Verbraucherverband<\/strong> and <strong>Facebook (Meta Platforms)<\/strong> auszusetzen und dem EuGH zur <strong>Vorabentscheidung<\/strong> vorzulegen. Der Ausgang des Verfahrens k\u00f6nnte grundlegend bestimmen, ob und wann digitale \u201eGratis-Angebote\u201c tats\u00e4chlich <strong>unlauter im Sinne des Wettbewerbsrechts<\/strong> sind.<\/p>\r\n<ol>\r\n<li>\r\n<h4><strong> Rechtlicher Hintergrund: Die Grenzen der Werbung mit kostenlos<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Zentral ist die Frage, wie der Begriff <strong>\u201eKosten\u201c<\/strong> in <strong>Nr. 20 des Anhangs I<\/strong> zur <strong>Richtlinie 2005\/29\/EG \u00fcber unlautere Gesch\u00e4ftspraktiken (UGP-Richtlinie)<\/strong> auszulegen ist.<br \/>Nach dieser Vorschrift ist die Werbung mit Begriffen wie <em>\u201egratis\u201c, \u201ekostenlos\u201c oder \u201eumsonst\u201c<\/em> <strong>unter allen Umst\u00e4nden unzul\u00e4ssig<\/strong>, wenn der Verbraucher gleichwohl <strong>Kosten<\/strong> zu tragen hat.<\/p>\r\n<p>Die Regelung ist in deutsches Recht umgesetzt durch <strong>Nr. 20 des Anhangs zu \u00a7 3 Abs. 3 UWG<\/strong> (\u201eunwahre Bewerbung als kostenlos\u201c).<br \/>W\u00e4hrend diese Vorschrift urspr\u00fcnglich auf <strong>versteckte Geldzahlungen<\/strong> abzielte, stellt sich im Zeitalter datenbasierter Gesch\u00e4ftsmodelle, f\u00fcr die Werbung mit kostenlos oft selbstverst\u00e4ndlich ist, die Frage, ob auch die <strong>Preisgabe personenbezogener Daten<\/strong> als eine <strong>Gegenleistung<\/strong> \u2013 und damit als \u201eKosten\u201c \u2013 anzusehen ist.<\/p>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li>\r\n<h4><strong> Der Streitfall: \u201eFacebook ist und bleibt kostenlos\u201c<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Im Jahr 2015 hatte Facebook auf seiner Startseite die Aussage verwendet:<\/p>\r\n<p><strong>\u201eFacebook ist und bleibt kostenlos.\u201c<\/strong><\/p>\r\n<p>The <strong>Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv)<\/strong> sah darin eine <strong>irref\u00fchrende gesch\u00e4ftliche Handlung<\/strong> (\u00a7 5 UWG).<br \/>Begr\u00fcndung: Die Nutzung der Plattform sei faktisch <strong>nicht kostenlos<\/strong>, weil die Nutzer Facebook ihre personenbezogenen Daten \u00fcberlie\u00dfen, die das Unternehmen <strong>zu Werbe- und Analysezwecken<\/strong> verwertete \u2013 also mit wirtschaftlichem Wert.<\/p>\r\n<p>Sowohl das <strong>Landgericht Berlin<\/strong> als auch das <strong>Kammergericht<\/strong> wiesen die Klage ab.<br \/>Sie argumentierten, ein <strong>durchschnittlich informierter Verbraucher<\/strong> verstehe den Begriff \u201ekostenlos\u201c dahingehend, dass er <strong>kein Geld<\/strong> zahlen m\u00fcsse \u2013 nicht aber, dass keinerlei immaterielle Beeintr\u00e4chtigung, etwa durch Datennutzung, eintrete.<br \/>Damit sei die Aussage <strong>nicht irref\u00fchrend<\/strong>.<\/p>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li>\r\n<h4><strong> Die Vorlagefrage des BGH<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Der BGH hielt diese Frage f\u00fcr <strong>unionsrechtlich ungekl\u00e4rt<\/strong> und legte sie dem EuGH zur Auslegung vor.<br \/>Er m\u00f6chte wissen, ob der Begriff <strong>\u201eKosten\u201c<\/strong> im Sinne von Nr. 20 Anhang I in Verbindung mit Art. 5 Abs. 5 der Richtlinie 2005\/29\/EG <strong>auch die Preisgabe personenbezogener Daten und die Einwilligung in deren Nutzung zu kommerziellen Zwecken<\/strong> umfasst.<\/p>\r\n<p>Nach Auffassung des Senats spricht durchaus einiges daf\u00fcr, den <strong>Kostenbegriff weit auszulegen<\/strong>:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-28431 size-medium alignright\" src=\"https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/stockphotoscom-4958700-300x200.jpg\" alt=\"Werbung mit kostenlos Facebook EuGH\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/stockphotoscom-4958700-300x200.jpg 300w, https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/stockphotoscom-4958700-18x12.jpg 18w, https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/stockphotoscom-4958700.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Teleologisch<\/strong> ziele die Richtlinie auf ein hohes Niveau des Verbraucherschutzes. \u201eGratis\u201c-Werbung verf\u00fcge \u00fcber eine erhebliche <strong>Anlockwirkung<\/strong>, die zu <strong>T\u00e4uschungen \u00fcber den wirtschaftlichen Wert<\/strong> der Gegenleistung f\u00fchren k\u00f6nne.<\/li>\r\n<li><strong>Systematisch<\/strong> spreche auch das <strong>europ\u00e4ische Vertragsrecht<\/strong> f\u00fcr eine Gleichstellung von Geldzahlungen und personenbezogenen Daten: So sieht <strong>Art. 3 Abs. 1 Satz 2 der Richtlinie (EU) 2019\/770<\/strong> ausdr\u00fccklich vor, dass auch dann ein Verbrauchervertrag vorliegt, wenn der Verbraucher <strong>personenbezogene Daten bereitstellt<\/strong>which <strong>zu anderen Zwecken als der Vertragserf\u00fcllung<\/strong>, etwa zu Werbezwecken, verarbeitet werden.<\/li>\r\n<li><strong>\u00d6konomisch<\/strong> betrachtet haben personenbezogene Daten f\u00fcr Unternehmen einen <strong>Geldwert<\/strong>, da sie Grundlage f\u00fcr gezielte Werbung und Profilbildung sind. Die Daten\u00fcberlassung sei damit funktional einer Zahlung <strong>gleichzusetzen<\/strong>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"4\">\r\n<li>\r\n<h4><strong> Nationale Gerichte bislang restriktiv<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Die deutschen Instanzgerichte hatten hinsichtlich der Werbung mit kostenlos bislang eine <strong>enge Auslegung<\/strong> vertreten:<br \/>Sie sahen in der Preisgabe personenbezogener Daten <strong>keine \u201eKosten\u201c im Sinne des UWG<\/strong> und folgten damit einem <strong>klassischen Verm\u00f6gensbegriff<\/strong>.<br \/>Demnach erfordert \u201eKosten\u201c eine <strong>pekuni\u00e4re Belastung<\/strong>, also eine Minderung des Geldverm\u00f6gens.<\/p>\r\n<p>Diese Sichtweise spiegelt sich auch in j\u00fcngeren nationalen Entscheidungen wider \u2013 etwa im <strong>Urteil des OLG Stuttgart vom 23. September 2025 (6 UKl 2\/25)<\/strong>, \u00fcber das wir bereits berichtet haben (<a href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/bezahlen-mit-daten-lidl-plus-darf-kostenlos-heissen\/\">Bezahlen mit Daten: Die Verbraucherschutzzentrale unterliegt vor dem OLG Stuttgart \u2013 \u201cLidl Plus\u201d darf weiter kostenlos genannt werden)<\/a>.<\/p>\r\n<p>Das Gericht verneinte eine Pflicht, bei datengest\u00fctzten Vorteilsprogrammen (hier: <em>\u201eLidl Plus\u201c<\/em>) einen Preis im Sinne des Fernabsatzrechts anzugeben, wenn die einzige \u201eGegenleistung\u201c des Verbrauchers in der <strong>Bereitstellung personenbezogener Daten<\/strong> besteht.<\/p>\r\n<p>Das OLG stellte klar:<br \/>Der Begriff \u201ePreis\u201c in Art. 246a \u00a7 1 Abs. 1 Nr. 5 EGBGB und der <strong>Verbraucherrechterichtlinie (2011\/83\/EU)<\/strong> beziehe sich <strong>ausschlie\u00dflich auf Geldleistungen<\/strong>.<br \/>Die datenschutzrechtliche Informationspflicht werde durch die <strong>GDPR<\/strong>, nicht durch das <strong>Preisrecht<\/strong>, gew\u00e4hrleistet. Die streitgegenst\u00e4ndliche Werbung mit kostenlos f\u00fcr Lidl Plus wurde deshalb nicht untersagt.<\/p>\r\n<p>Damit wird deutlich: <strong>W\u00e4hrend der BGH die unionsrechtliche Frage durchaus offen sieht, schlie\u00dfen die Instanzgerichte eine Gleichstellung von Daten und Geld bislang aus.<\/strong><\/p>\r\n<ol start=\"5\">\r\n<li>\r\n<h4><strong> Rechtliche Bedeutung und unionsrechtlicher Kontext<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Mit der Vorlage setzt der BGH ein deutliches Signal, dass die <strong>Wirtschaftlichkeit personenbezogener Daten<\/strong> auch <strong>competition law<\/strong> nicht ignoriert werden kann.<\/p>\r\n<p>Die Entscheidung des EuGH wird dabei \u00fcber den konkreten Fall hinausreichen. Sollte der Gerichtshof den Begriff der \u201eKosten\u201c <strong>weit<\/strong> auslegen, h\u00e4tte das f\u00fcr Werbung mit <strong>kostenlos<\/strong> weitreichende Konsequenzen:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong>Unternehmen<\/strong> m\u00fcssten ihre Werbung und Preisangaben anpassen, sobald Nutzerdaten f\u00fcr Werbezwecke verwertet werden.<\/li>\r\n<li><strong>Gratisangebote<\/strong> im Internet \u2013 etwa Apps, Social-Media-Plattformen oder Bonusprogramme \u2013 k\u00f6nnten k\u00fcnftig als <strong>irref\u00fchrend<\/strong> gelten, wenn sie die Datenverwendung nicht transparent als Gegenleistung kennzeichnen.<\/li>\r\n<li><strong>Wettbewerbsrecht und Datenschutzrecht<\/strong> w\u00fcrden st\u00e4rker verzahnt: Irref\u00fchrende \u201eGratis\u201c-Werbung k\u00f6nnte gleichzeitig einen Versto\u00df gegen die DSGVO darstellen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"6\">\r\n<li>\r\n<h4><strong> Bewertung und Praxishinweis<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Bis zur Entscheidung des EuGH bleibt es bei einer <strong>Grauzone<\/strong>:<br \/>Nach geltender nationaler Rechtsprechung \u2013 einschlie\u00dflich des OLG Stuttgart \u2013 ist die <strong>Werbung mit kostenlos<\/strong>\u00a0zul\u00e4ssig, <strong>solange keine monet\u00e4ren Kosten entstehen<\/strong> and the <strong>Datenverarbeitung transparent<\/strong> erfolgt.<\/p>\r\n<p>Unternehmen sollten jedoch bereits jetzt Vorsicht walten lassen:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong>Transparente Kommunikation:<\/strong> Verbraucher m\u00fcssen bei Werbung mit <strong>kostenlos<\/strong> klar erkennen k\u00f6nnen, dass ihre Daten kommerziell genutzt werden.<\/li>\r\n<li><strong>Vermeidung von Irref\u00fchrung:<\/strong> Begriffe wie \u201ekostenlos\u201c oder \u201egratis\u201c sollten nur verwendet werden, wenn auch keine wirtschaftlich werthaltige Gegenleistung verlangt wird.<\/li>\r\n<li><strong>Pr\u00fcfung bestehender Werbematerialien:<\/strong> Insbesondere Apps, Online-Plattformen und Bonusprogramme sollten daraufhin gepr\u00fcft werden, ob die Datennutzung ausreichend erl\u00e4utert ist.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"7\">\r\n<li>\r\n<h4><strong> Conclusion<\/strong><\/h4>\r\n<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Der BGH hat mit seiner <strong>Vorlage an den EuGH<\/strong> eine entscheidende <strong>Weichenstellung<\/strong> f\u00fcr das Wettbewerbsrecht der digitalen Wirtschaft vorgenommen.<br \/>Im Kern geht es um die Frage, ob das <strong>\u201eBezahlen mit Daten\u201c<\/strong> k\u00fcnftig als <strong>Gegenleistung<\/strong> im Sinne des Lauterkeitsrechts gilt \u2013 und ob Verbraucher durch die Werbung mit <strong>kostenlos<\/strong> in die Irre gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p><strong>Die Antwort des EuGH wird bestimmen, wie Unternehmen digitale Gesch\u00e4ftsmodelle k\u00fcnftig bewerben d\u00fcrfen \u2013 und ob der Satz <em>\u201eFacebook ist und bleibt kostenlos\u201c<\/em> bald als rechtlich unzul\u00e4ssig gilt. <\/strong>Um hier immer auf der H\u00f6he der aktuellen Rechtsprechung zu sein, empfehlen wir &#8211; nicht nur bei Werbung mit kostenlos &#8211; eine Pr\u00fcfung Ihrer Marketing-Kampagnen durch die Experten von <strong>AVANTCORE Rechtsanw\u00e4lte in Stuttgart. <\/strong>Unsere Kanzlei ist auf <a href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/areas-of-law\/data-protection\/\">Data Protection Law<\/a> and <a href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/areas-of-law\/competition\/\">Competition Law<\/a> spezialisiert.\u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist unionsrechtlich bisher ungekl\u00e4rt, ob der Begriff \u201eKosten\u201c auch die Preisgabe von Daten umfasst und ob Werbung mit\u00a0 kostenlos f\u00fcr eine Leistung zul\u00e4ssig ist, wenn Nutzer mit Daten bezahlen.<\/p>","protected":false},"author":15,"featured_media":28367,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"single-custom-blog.php","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3049],"tags":[1080,274,3488],"ppma_author":[3075],"class_list":["post-28413","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-eugh","tag-facebook","tag-meta"],"authors":[{"term_id":3075,"user_id":15,"is_guest":0,"slug":null,"display_name":"Dr. Matthias Hesshaus","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d5fedb90db22e1597e6f35126e51f94c849e32ae807e0e08611955aa0d02f34a?s=96&d=mm&r=g","first_name":"Dr. Matthias","last_name":"Hesshaus","user_url":"","description":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28413"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28413\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28367"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28413"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=28413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}