{"id":27550,"date":"2025-05-26T17:50:04","date_gmt":"2025-05-26T15:50:04","guid":{"rendered":"https:\/\/avantcore.de\/?p=27550"},"modified":"2026-01-20T13:37:53","modified_gmt":"2026-01-20T12:37:53","slug":"vergaberechtliche-angebotswertung-fehler-beurteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/avantcore.de\/en\/vergaberechtliche-angebotswertung-fehler-beurteilung\/","title":{"rendered":"Vergaberechtliche Angebotswertung: Auswirkungen fehlerhafter Beurteilungen und Anforderungen an die Dokumentation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) setzt sich neben grundlegenden vergaberechtlichen Fragen auch mit den Anforderungen an eine vergaberechtliche Angebotswertung auseinander.<\/strong><\/p>\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) setzt sich in einer aktuellen Entscheidung (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-bayern.de\/Content\/Document\/Y-300-Z-BECKRS-B-2025-N-9814\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beschluss vom 07.05.2025 \u2013 Verg 8\/24<\/a>) mit grundlegenden vergaberechtlichen Fragen auseinander. Dabei nimmt das Gericht auch ausf\u00fchrlich zu den Anforderungen an eine vergaberechtliche Angebotswertung Stellung.<\/p>\r\n<h4><strong>Vergaberechtliche Ausgangsfragen<br \/><\/strong><\/h4>\r\n<ol>\r\n<li><strong>Wie weit reicht der Beurteilungsspielraum der Vergabestelle bei der Konzeptbewertung?<\/strong><\/li>\r\n<li><strong>Wann liegt eine vergaberechtswidrige Bewertung vor?<\/strong><\/li>\r\n<li><strong>Welche Anforderungen stellt \u00a7 8 VgV an die Dokumentation von Zuschlagsentscheidungen?<\/strong><\/li>\r\n<li><strong>Wann ist die Hinzuziehung eines Anwalts durch die Vergabestelle als <em>erforderlich<\/em> (nicht nur zul\u00e4ssig) anzusehen \u2013 und wann nicht?<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Im Zentrum steht die <strong>Bewertung komplexer Konzepte im Rahmen eines offenen Vergabeverfahrens<\/strong>, wie sie im Gesundheitswesen, IT- und Dienstleistungsbereich zunehmend \u00fcblich ist.<\/p>\r\n<h4><strong>Darum ging es genau: Ausschreibung komplexer Dienstleistungen mit Konzeptpflichten<\/strong><\/h4>\r\n<p>Die Antragsgegnerin als Vergabestelle \u2013 ein \u00f6ffentliches Klinikum \u2013 schrieb im offenen Verfahren EU-weit die <strong>Erbringung von Beschaffungsdienstleistungen im Gesundheitswesen<\/strong> aus. Zwei gro\u00dfe Einkaufsgemeinschaften (Antragstellerin und Beigeladene) bewarben sich.<\/p>\r\n<p>Der Angebotswertung lag das folgende <strong>Bewertungssystem <\/strong>zugrunde:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong>30\u202f% Preis (R\u00fcckverg\u00fctung)<\/strong><\/li>\r\n<li><strong>70\u202f% Qualit\u00e4t<\/strong> anhand mehrerer Konzepte mit Unterkategorien, insgesamt max. 220 Punkte.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>Gefordert wurden u.a. Konzepte zu:<\/p>\r\n<h4><strong><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-27553\" src=\"https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stockphotoscom-82814161-300x200.jpg\" alt=\"Vergaberechtliche Angebotswertung Vergaberecht\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stockphotoscom-82814161-300x200.jpg 300w, https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stockphotoscom-82814161-18x12.jpg 18w, https:\/\/avantcore.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/stockphotoscom-82814161.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/strong><\/h4>\r\n<ul>\r\n<li>R\u00fcckverg\u00fctungsmechanismen (Konzept 1),<\/li>\r\n<li>Ma\u00dfnahmen zur Abwehr von Preiserh\u00f6hungen (2.6),<\/li>\r\n<li>Sicherstellung fristgerechter Unterlagenbereitstellung (2.7\u20132.9),<\/li>\r\n<li>Digitalisierung der Plattform (3.7\u20133.11),<\/li>\r\n<li>innovative Produkte (4),<\/li>\r\n<li>Netzwerk- und Weiterbildungsangebote (5),<\/li>\r\n<li>Lieferengpassmanagement (6.1\u20136.2).<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h5><strong>Verfahrensgang:<\/strong><\/h5>\r\n<p>Die Antragstellerin unterlag im Gesamtvergleich trotz besserer R\u00fcckverg\u00fctung \u2013 weil die Beigeladene qualitativ deutlich h\u00f6her bewertet wurde. Die Antragstellerin erhob R\u00fcgen und stellte Nachpr\u00fcfungsantrag, dem die Vergabekammer teilweise stattgab. Dagegen legten beide Seiten Beschwerde ein.<\/p>\r\n<h4><strong>Die Fehler der Angebotswertung im Detail<\/strong><\/h4>\r\n<p>Das Gericht beanstandete inhaltlich <strong>zahlreiche gravierende und strukturelle Fehler<\/strong> bei der Konzeptbewertung:<\/p>\r\n<ol>\r\n<li><strong> Widerspr\u00fcche zur eigenen Zielvorgabe (z.\u202fB. Konzept 1 \u2013 R\u00fcckverg\u00fctung)<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<ul>\r\n<li><strong>Fehler:<\/strong> Die Vergabestelle hatte in der Wertungsmatrix eine <em>schnelle R\u00fcckzahlung<\/em> ausdr\u00fccklich als positiv benannt.<\/li>\r\n<li><strong>Konflikt:<\/strong> Die Antragstellerin bot eine schnellere R\u00fcckzahlung als die Beigeladene \u2013 erhielt aber dennoch weniger Punkte, da dies angeblich zu erh\u00f6htem Verwaltungsaufwand f\u00fchre.<\/li>\r\n<li><strong>Rechtliche W\u00fcrdigung:<\/strong> Das BayObLG stellt klar: Wer ein bestimmtes Merkmal als Zuschlagskriterium vorgibt, <strong>darf dieses nicht bei der Bewertung ins Negative verkehren<\/strong>. Das untergr\u00e4bt die Transparenz und Gleichbehandlung.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"2\">\r\n<li><strong> Nicht nachvollziehbare, inkonsistente Bewertungen (z.\u202fB. Konzept 2.6 \u2013 Abwehr Preiserh\u00f6hungen)<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<ul>\r\n<li>Die Vergabestelle lobte das Krisenmanagement-Team der Antragstellerin ausdr\u00fccklich \u2013 und warf gleichzeitig \u201efehlende Tiefe\u201c vor, ohne zu begr\u00fcnden, worin dies bestehen soll.<\/li>\r\n<li><strong>Problem:<\/strong> Es fehlt an <strong>einer stringenten, widerspruchsfreien Begr\u00fcndung<\/strong> der Bepunktung.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"3\">\r\n<li><strong> Unklare Bewertungskriterien und Ma\u00dfstabsverschiebungen<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<ul>\r\n<li>Mehrfach wurden <strong>nicht ver\u00f6ffentlichte Erwartungen<\/strong> (z.\u202fB. personalisierte Benachrichtigungen, bestimmte Suchfunktionen) zur Grundlage der Bewertung gemacht, obwohl diese <strong>nicht Gegenstand der Ausschreibung<\/strong> waren (z.\u202fB. Konzept 3.7 und 3.8 zur Plattformfunktionalit\u00e4t).<\/li>\r\n<li><strong>Versto\u00df gegen das Transparenzgebot (\u00a7 97 Abs. 1 GWB)<\/strong>: Bieter m\u00fcssen wissen, <em>wonach<\/em> sie bewertet werden.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"4\">\r\n<li><strong> Unzul\u00e4ssige Subjektivit\u00e4t<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<ul>\r\n<li>In mehreren F\u00e4llen (z.\u202fB. Konzept 3.8) floss <strong>subjektive Erfahrung mit einer Plattform<\/strong> in die Bewertung ein, statt den konkret eingereichten Konzeptinhalt zu werten.<\/li>\r\n<li>Das Gericht stellte klar: Die Bewertung hat sich <strong>auf die Angebotsinhalte zu beschr\u00e4nken<\/strong>. Subjektive externe Eindr\u00fccke sind <strong>vergaberechtswidrig<\/strong>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"5\">\r\n<li><strong> Fehlinterpretationen und Auslegungsfehler<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<ul>\r\n<li>Beispiel Konzept 5 (Weiterbildung): Die Vergabestelle meinte, es sei nicht erkennbar, dass ein angebotenes Fortbildungsprogramm auch dem Auftraggeber offenstehe.<\/li>\r\n<li><strong>Fehler:<\/strong> Das Konzept war unter der \u00dcberschrift \u201eAngebot f\u00fcr Mitarbeiter des Auftraggebers\u201c formuliert.<\/li>\r\n<li>Das Gericht urteilte: Eine sachgerechte Auslegung h\u00e4tte dies als <em>Angebot an den Auftraggeber<\/em> verstehen m\u00fcssen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<ol start=\"6\">\r\n<li><strong> Fehlender Vergleich trotz relativer Bewertung<\/strong><\/li>\r\n<\/ol>\r\n<ul>\r\n<li>Obwohl ein \u201erelativer Vergleich\u201c als Methode vorgesehen war, wurde in mehreren F\u00e4llen <strong>kein sachlicher Bezug<\/strong> zur Bewertung der Beigeladenen hergestellt.<\/li>\r\n<li>Dies widerspricht dem vom BGH geforderten <strong>vergleichenden Bewertungsma\u00dfstab<\/strong> (BGH, NZBau 2017, 366, Rn. 53).<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h5><strong>Dokumentation nach \u00a7 8 VgV: Form vorhanden \u2013 Inhalt l\u00fcckenhaft<\/strong><\/h5>\r\n<p>Das BayObLG stellt klar:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Dokumentationspflichten dienen <strong>nicht nur der Nachvollziehbarkeit<\/strong>, sondern auch der Sicherstellung <strong>rechtm\u00e4\u00dfiger Entscheidungen<\/strong>.<\/li>\r\n<li>Der Vergabevermerk war formal vorhanden \u2013 aber inhaltlich <strong>unzureichend<\/strong>, weil:\r\n<ul>\r\n<li><strong>Keine konsistente Linie<\/strong> erkennbar war,<\/li>\r\n<li><strong>gewichtige Gesichtspunkte nicht dokumentiert<\/strong> waren,<\/li>\r\n<li><strong>Abweichungen nicht begr\u00fcndet<\/strong> wurden,<\/li>\r\n<li><strong>Vergleich mit anderen Angeboten oft fehlte<\/strong>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h5><strong>Rechtsanwalt: Zul\u00e4ssig ja \u2013 erstattungsf\u00e4hig nein<\/strong><\/h5>\r\n<p>Das Gericht differenziert:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts ist <strong>selbstverst\u00e4ndlich zul\u00e4ssig<\/strong>, auch f\u00fcr \u00f6ffentliche Auftraggeber.<\/li>\r\n<li>Ob die gegnerische Partei aber die Kosten zu tragen hat, richtet sich nach \u00a7 182 Abs. 4 GWB: Nur wenn die Beauftragung <em>erforderlich<\/em> war.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>Hier ist es aber f\u00fcr die Vergabestelle <strong>nicht erforderlich<\/strong>, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen, weil:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Die Bewertung von Konzepten geh\u00f6rt zum <strong>Kerngesch\u00e4ft<\/strong> einer Vergabestelle.<\/li>\r\n<li>Es handelte sich um <strong>standardisierte Konzepte<\/strong> ohne besondere Rechtsfragen.<\/li>\r\n<li><strong>Keine au\u00dfergew\u00f6hnliche Komplexit\u00e4t<\/strong> oder Rechtsunsicherheit.<\/li>\r\n<li>Keine Verbindungen zu anderen Rechtsgebieten.<\/li>\r\n<li>Die Vergabestelle war <strong>personell und fachlich ausreichend ausgestattet<\/strong>.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>Der Grundsatz: <strong>Waffengleichheit allein<\/strong> rechtfertigt keine Kostenerstattung.<\/p>\r\n<h4><strong>Empfehlungen f\u00fcr die Praxis<\/strong><\/h4>\r\n<h5><strong>F\u00fcr Vergabestellen:<\/strong><\/h5>\r\n<ul>\r\n<li>Halten Sie sich bei der Angebotswertung <strong>streng an Ihre Wertungskriterien<\/strong> \u2013 keine nachtr\u00e4gliche Ma\u00dfstabsverschiebung!<\/li>\r\n<li><strong>Dokumentieren Sie Ihre Wertung sachlich, konsistent und vergleichend<\/strong>.<\/li>\r\n<li>Pr\u00fcfen Sie bei jeder Konzeptbewertung: Ist die <strong>Begr\u00fcndung plausibel, widerspruchsfrei und vergleichbar<\/strong>?<\/li>\r\n<li>Vermeiden Sie <strong>Eindrucksbewertungen ohne Bezug zum Angebotstext<\/strong>.<\/li>\r\n<li><strong>Verzichten Sie auf externe Anwaltskosten<\/strong>, wenn keine komplexen Fragen oder interdisziplin\u00e4ren Themen vorliegen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h5><strong>For bidders:<\/strong><\/h5>\r\n<ul>\r\n<li>Konzepte sollten <strong>klar strukturiert und eindeutig formuliert<\/strong> sein, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.<\/li>\r\n<li>Wenn Ihre St\u00e4rken nicht gew\u00fcrdigt wurden: <strong>R\u00fcgen Sie detailliert \u2013 auch vor Akteneinsicht!<\/strong><\/li>\r\n<li>Pr\u00fcfen Sie die Begr\u00fcndung der Angebotswertung auf:\r\n<ul>\r\n<li>Widerspr\u00fcche zur Wertungsmatrix,<\/li>\r\n<li>fehlende Vergleichbarkeit,<\/li>\r\n<li>unklare Ma\u00dfst\u00e4be,<\/li>\r\n<li>externe Bezugnahmen ohne sachlichen Konzeptbezug.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p><strong>Conclusion<\/strong><\/p>\r\n<p>Die Entscheidung ist ein exemplarischer Fall f\u00fcr die steigenden Anforderungen an Konzeptbewertungen und die Angebotswertung in funktionalen Ausschreibungen. Sie zeigt: Wer qualitative Zuschlagskriterien nutzt, muss <strong>bewerten k\u00f6nnen<\/strong> \u2013 methodisch, sachlich, fair und dokumentiert. Fehler bei Zielvorgaben, Bewertungslogik oder Begr\u00fcndung f\u00fchren schnell zur Rechtswidrigkeit der Zuschlagsentscheidung.<\/p>\r\n<p>Wenn Sie Ihre Vergabeunterlagen rechtssicher gestalten oder sich als Bieter gegen eine unfaire Bewertung wehren m\u00f6chten \u2013 die Rechtsanw\u00e4lte von <strong>AVANTCORE RECHTSANW\u00c4LTE<\/strong> stehen Ihnen als spezialisierte Kanzlei f\u00fcr <a href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/areas-of-law\/public-procurement\/\">Procurement Law<\/a> mit langj\u00e4hriger Erfahrung kompetent zur Seite.<\/p>\r\n<p>Bei Interesse k\u00f6nnen Sie hier weitere Beitr\u00e4ge zum Vergaberecht lesen:<\/p>\r\n<p><a style=\"font-size: revert;\" href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/inadmissible-knowledge-advantage-in-the-procurement-procedure\/\">Wissensvorsprung im Vergabeverfahren \u2013 wann wird der Wettbewerb durch Ungleichheit unfair?<\/a><\/p>\r\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/eugh-zu-in-house-konzessionen-anderung-zulassig\/\">EuGH zu In-House-Konzessionen: \u00c4nderung zul\u00e4ssig<\/a><\/p>\r\n<p class=\"entry-title\"><a href=\"https:\/\/avantcore.de\/en\/aenderung-von-konzessionsvertraegen-ohne-durchfuehrung-eines-neuen-vergabeverfahrens-zum-urteil-des-eugh-vom-7-11-2024-rs-c-683-22-morandi-bruecke\/\">\u00c4nderung von Konzessionsvertr\u00e4gen ohne Durchf\u00fchrung eines neuen Vergabeverfahrens? \u2013 zum Urteil des EuGH vom 7.11.2024 \u2013 Rs. C-683\/22 \u2013\u201eMorandi-Br\u00fccke\u201c<\/a><\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) setzt sich neben grundlegenden vergaberechtlichen Fragen auch mit den Anforderungen an eine vergaberechtliche Angebotswertung auseinander.<\/p>","protected":false},"author":15,"featured_media":27553,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"single-custom-blog.php","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3049],"tags":[3316,3311,3315,3318,3313,3317,3118,3312,3314],"ppma_author":[3075],"class_list":["post-27550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-ausschreibung","tag-bayoblg","tag-dokumentation","tag-fehler-der-angebotswertung","tag-konzeptbewertung","tag-konzeptpflicht","tag-vergaberecht","tag-vergaberechtliche-angebotswertung","tag-vergabestelle"],"authors":[{"term_id":3075,"user_id":15,"is_guest":0,"slug":null,"display_name":"Dr. Matthias Hesshaus","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/d5fedb90db22e1597e6f35126e51f94c849e32ae807e0e08611955aa0d02f34a?s=96&d=mm&r=g","first_name":"Dr. Matthias","last_name":"Hesshaus","user_url":"","description":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27553"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27550"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/avantcore.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=27550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}